Fertigungsoptimierung

Frank Averbeck - Liebt technische Details.


Effizient in jedem Segment

Warum sollte bei der Fertigungsoptimierung nicht nur der Werkzeugpreis betrachtet werden?

Variable Positionen, wie der Werkzeugpreis, haben nur geringe Auswirkungen auf die Produktionskosten pro Werkstück. Deutlich größere Auswirkungen auf die mittel- und langfristigen Gesamtkosten haben die Maximierung der Maschinenauslastung und der Ausbringungsmenge sowie die Minimierung der Rüstzeiten. Dank fundiertem technischen Know-how optimieren wir alle Aspekte der modernen Produktion.
Unsere technischen Berater und Anwendungstechniker unterstützen Sie bei der ganzheitlichen Fertigungsplanung für eine reibungslose und rentable Produktion. Zentrale Bestandteile der Fertigungsoptimierung: Die Analyse von Wertströmen, Spann- und Rüstzeiten, Auslastungsgraden, Maschinenzykluszeiten, Schichtplanung, Qualitätssicherung, Arbeitsplatzgestaltung und Beschaffungsmanagement sowie die Bauteiloptimierung und die richtige Auswahl des Werkzeugs. So entsteht ein wirtschaftliches Fertigungskonzept: Stückkosten reduzieren, Durchlaufzeiten minimieren und Kapital für Investitionen freisetzen.

Plogmann - Fertigungsoptimierung

Plogmann - Fertigungsoptmierung



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Häufige Fragen zur Fertigungsoptimierung

Bei der Fertigungsoptimierung kommt es darauf an, Bearbeitungsprozesse, Werkzeuge und betriebliche Abläufe im Zusammenhang zu betrachten. Je nach Aufgabenstellung können unter anderem Rüst- und Bearbeitungszeiten, Prozesssicherheit, Werkzeugstandzeiten und die Kosten pro Bauteil eine Rolle spielen. Hier beantworten wir häufige Fragen rund um die Optimierung von Zerspanungs- und Fertigungsprozessen.

Was wird bei einer Wertstrom- und Prozessanalyse in der Fertigung betrachtet?
Welche Bereiche betrachtet werden, richtet sich nach der jeweiligen Aufgabenstellung. Dazu können Material- und Informationsflüsse, Spann- und Rüstzeiten, Maschinenzykluszeiten, Auslastungsgrade, Qualitätsanforderungen sowie Abläufe an Arbeitsplätzen und in der Beschaffung gehören. Ziel ist es, den bestehenden Prozess transparent zu machen und konkrete Ansatzpunkte für eine abgestimmte Fertigungsoptimierung zu identifizieren.

Wie lassen sich Rüstzeiten in der CNC-Fertigung reduzieren?
Am Anfang steht die Analyse der bestehenden Rüst- und Wechselvorgänge. Abhängig von Maschine, Bauteil und Fertigungsaufgabe können beispielsweise vorbereitete und voreingestellte Werkzeuge, geeignete Schnellwechselsysteme, eine strukturierte Werkzeugbereitstellung oder standardisierte Abläufe betrachtet werden. Welche Maßnahmen technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind, wird für den jeweiligen Prozess bewertet.

Wann lohnt sich der Wechsel eines Werkzeugs oder Werkzeugsystems?
Ein Systemwechsel kann geprüft werden, wenn die bestehende Lösung die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Bearbeitungszeit, Bauteilqualität, Standzeit oder Prozesssicherheit nicht ausreichend erfüllt. Vor einer Umstellung sollten technische Eignung, Maschinenschnittstellen, Schnittdaten und das Bearbeitungsergebnis im konkreten Anwendungsfall bewertet werden. Dabei zählt nicht nur der Werkzeugpreis, sondern das Zusammenspiel aller relevanten Prozesskosten.

Wie lassen sich Werkzeugstandzeit und Prozesssicherheit verbessern?
Werkzeugstandzeit und Prozesssicherheit werden von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem Werkzeug und Schneidstoff, Schnittdaten, Werkzeugaufnahme, Aufspannung, Auskraglänge, Kühlschmierstoffversorgung und Spanabfuhr. Deshalb sollten einzelne Parameter nicht isoliert verändert, sondern im Zusammenhang mit Maschine, Bauteil und Bearbeitungsstrategie betrachtet werden.

Wie kann die Bearbeitung eines Bauteils wirtschaftlicher gestaltet werden?
Bei einer Bauteiloptimierung werden die geplanten Bearbeitungsoperationen und ihre Reihenfolge im Zusammenhang betrachtet. Je nach Aufgabenstellung können unter anderem Bearbeitungsstrategie, Werkzeugauswahl, Schnittdaten, Spannkonzept, Zugänglichkeit und Anzahl der erforderlichen Werkzeug- oder Aufspannwechsel geprüft werden. Ziel ist ein technisch stabiler und wirtschaftlich sinnvoller Fertigungsprozess für das konkrete Bauteil.

Welche Rolle spielen digitale Werkzeugdaten bei der Fertigungsoptimierung?
Einheitliche Werkzeugdaten unterstützen durchgängige Abläufe von der Werkzeugauswahl und CAM-Programmierung bis zur Werkzeugvoreinstellung und Bereitstellung an der Maschine. Eine digitale Werkzeugverwaltung kann Werkzeugkomponenten, Komplettwerkzeuge, Einstelldaten und Lagerinformationen zentral verfügbar machen. Welche Systeme und Schnittstellen sinnvoll sind, hängt von der vorhandenen Software- und Maschinenumgebung ab.